Cookie-Hinweis

Um Ihnen eine möglichst optimale Webseite anzubieten und Ihren Besuch zu verbessern, setzt Webasto Cookies ein. Wenn Sie diesen Service nutzen möchten, klicken Sie auf 'Cookies zulassen'. Das Deaktivieren von Cookies kann bei der Navigation auf der Webseite zu Einbußen in der Funktionalität führen.

Weitere Informationen
WEBASTO - Feel the Drive
  • Rückkehr ins Naturparadies

    Die Hochebene um das Dorf Castelluccio di Norcia im italienischen Umbrien verzaubert Besucher mit ihrer wunderschönen Natur. 2016 jedoch wurde Castelluccio von einem Erdbeben teilweise zerstört. Lohnt es sich ins Paradies zurückzukehren? Komm‘ mit auf die Reise und finde es heraus.

  • Dichter, weißer Frühnebel flutet die Hochebene von Castelluccio, die von sanften Bergen eingerahmt wird. Nur das Dorfzentrum Castelluccio di Norcia ragt noch aus dem Nebel heraus. Es erinnert an einen Muffin, der ringsum von Sahne umgeben ist – zumindest dann, wenn man gerade vor seinem Wohnmobil beim Frühstück sitzt und auf dieses Naturschauspiel hinunterblickt. Die Sonne schickt ihre Strahlen über die Berge. Es kommt uns so vor, als würde die Natur uns damit eine freundliche Einladung senden, jetzt zu einer Wanderung aufzubrechen. Wir nehmen gerne an und marschieren los, dem Monte Vettore entgegen.

    Eine angenehme Ruhe liegt über der Hochebene. Nur die kleinen Steine unter unseren Schuhen knirschen ab und zu und geraten schon mal ins Rollen. Der Herbstwind ist so stark und frisch, dass wir Mützen tragen. Wir befinden uns im Herzen Umbriens. Genauer gesagt im Parco Nationale dei Monti Sibillini, im Nationalpark der Sibillinischen Berge. Wenn man sich Italien als Stiefel vorstellt, dann ist das der untere Teil der Wade. Auf rund 1.400 Metern Höhe hat die Natur sich hier ein kleines Paradies eingerichtet. Einsame Berge, weitläufige Felder, Schafherden und La Fioritura – die Blütezeit.

    Die schöne Umgebung ist wie gemacht für Wanderungen.
  • Das Blütenmeer von Castelluccio

    Zwischen Mai und Juli verwandelt sich die Hochebene in ein beliebtes Fotomotiv und verzaubert Besucher aus aller Welt. Ein bunter Blumenteppich aus Blau-, Rot-, Weiß-, Lila- und ganz wichtig: Gelbtönen.

    Das wunderschöne Blütenmeer bietet ein buntes Farbenspektakel.

    Das Gelb war zuerst da und geht von den Lenticchie di Castelluccio aus, den vielleicht leckersten Linsen Italiens, die eine besonders feine Schale haben. Die blauen, roten, weißen und lila Wiesenblumen dagegen sind von den Dreschmaschinen zufällig wild ausgesät worden, als sie hier beim Linsen-, Weizen- oder Dinkelanbau im Einsatz waren. Nach und nach haben sich die Blumen auf den Linsenfeldern ausgebreitet und Castelluccio eine Farbenpracht beschert, die impressionistische Maler vor Neid erblassen lassen würde.

    Die Gipfel der Berge erreichen teilweise eine Höhe von 2.000 Metern. Der Monte Vettore, den wir besteigen, ist sogar stolze 2.476 Meter hoch und damit der höchste Berg im Nationalpark. Er erinnert an ein Hufeisen und besteht überwiegend aus hellen Kalksteinen. Nein, wir wollen gar nicht zum Gipfel, wir wollen einfach nur herumwandern und den atemberaubenden Ausblick genießen. Unser Wanderweg schlängelt sich hin und her, ganz so, als wüsste er nicht, wo er hin will. Zum Glück wissen wir das umso genauer.

  • Beste Beziehungen nach ganz oben

    Gegen Mittag kehren wir dem Berg den Rücken und machen uns auf zum Dorf Castelluccio di Norcia. Der Zusatz „di Norcia“ bedeutet, dass das kleine Dorf zur 28 km entfernten Stadt Norcia gehört. Wie eine mittelalterliche Burg thront es auf einem Hügel. Der Ortskern ist noch immer gesperrt, die Zerstörung unübersehbar. Dabei hat Castelluccio di Norcia eigentlich beste Beziehungen nach ganz oben. Schließlich wurde St. Benedikt, der Begründer des Benediktinerordens, in Norcia geboren. Bei diesem Erdbeben jedoch konnte selbst der Heilige Benedikt nur wenig ausrichten.

    Auf einer Piazza stärken wir uns mit einem kleinen Imbiss. Ab und zu sehen wir noch Reste von der ganz besonderen Dorfchronik. Das, was geschah, schrieb man in Castelluccio nämlich nicht in ein Buch, sondern in großen Lettern und in Reimen an die Hauswände. Doch mit dem Erdbeben ist nun auch dieses einzigartige Archiv Geschichte. Die Aufbauarbeiten gehen nur schleppend voran. Jeder Tourist ist ein Lichtblick für die Einheimischen und bringt ein Stück Normalität ins Dorf zurück. Sicher, das Erdbeben hat dem Dorf großen Schaden zugefügt, aber die Natur ist noch immer außergewöhnlich schön und unbedingt eine Reise wert.

     
  • Linsensuppe di Castelluccio

    Schön, wenn man auch im Ausland jeden Abend nach Hause kommen kann. 

    Als die Dunkelheit sich allmählich über die Hochebene senkt, machen wir uns auf den Rückweg. Zusammen mit uns kriecht eine eisige Kälte die Anhöhe hinauf, wo wir unser Wohnmobil geparkt haben. Aber wir haben noch ein Ass im Ärmel: Mit einer Fernbedienung schalten wir unsere Webasto Standheizung schon aus einer Entfernung von einem Kilometer ein. Und tatsächlich: Als wir schließlich mit müden Beinen ins Wohnmobil steigen, empfängt uns eine kuschelige Wärme. Schön, wenn man auch draußen im Nirgendwo das Gefühl hat, nach Hause zu kommen.

    Wir schlüpfen aus unseren Jacken, setzen Tee auf und machen uns gespannt daran, die berühmten Lenticchie di Castelluccio auf unserem Webasto Dieselkocher zuzubereiten. Wenig später genießen wir die Linsen als herrlich heiße Suppe und lassen unsere Rückkehr ins Paradies gemütlich ausklingen. Ob die Linsen wirklich die besten Italiens sind? Nein, das sehen wir anders: Es sind die besten der Welt.

  • Gut zu wissen

    • Das Dorf Visso im Nordwesten gilt als besonders schöne Sehenswürdigkeit.
    • Lust auf Sport? Gut eignen sich hier: Paragliding, Mountainbiking, Reiten auf Maultieren sowie auf Pferden und im Winter Langlaufen.
    • Beste Reisezeit: Wenn Du das Blütenmeer bestaunen willst, eignet sich der Mai am besten. Die im Durchschnitt wärmsten Monate sind Juli und August. In den Monaten Januar und Februar ist das Wetter eher regnerisch und kalt. Im Herbst gelten September und Oktober als angenehme Reisemonate.
    • Aufgrund der Erdbebenschäden sind noch immer nicht alle Zufahrten befahrbar. Frei ist die Route von Foligno nach Norcia und dann zum Forca di Canapine.
    • Spezielle Fragen? Die Tourismuszentrale Umbriens erreichst du unter: contatti@umbriatourism.it
  • Unsere Produkte
  • Air Top Evo 40/55

    Die Webasto Luftheizung bieten konstante Heizleistung. Genieße präzise und konstante Innenraumtemperaturen in jeder Höhenlage und bei jedem Wetter.

    » Mehr erfahren

    Cool Top Trail 20/24/34

    Die Klimaanlage sorgt für das perfekte Klima in Deinem Reisemobil. Mit ihrer Wärmepumpenfunktion ist sie sowohl zum kühlen, als auch zum heizen geeignet. 

    » Mehr erfahren

  • Weitere Beiträge
  •  
    • Exklusivinterview mit Expedition Earth.

      Expedition Earth reist insgesamt drei Jahre lang mit Jeep Gunther um die Welt. Finde jetzt heraus was die beiden auf ihrer Reise erleben.

       
    • Kajakfahren im Soča Tal.

      Die ultimative Challenge: im slowenischen Nationalpark Triglav liegt Europas Wildwasserparadies: die Soča.

       
    • Mein Elektroauto, die Ladestation und Ich.

      Eine Ladestation zuhause macht vieles einfacher. Wenn allerdings der Familienfrieden davon abhängt, kann man schon mal etwas nervös werden.

       
    • Eine Standheizung im Auto ist smart.

      Wenn du im Winter ins Auto steigst, dann sollte dich der Innenraum nicht an deinen Kühlschrank erinnern, sondern an dein Wohnzimmer.

       
    • Rückkehr ins Naturparadies.

      Die Hochebene um das Dorf Castelluccio di Norcia im italienischen Umbrien verzaubert Besucher mit ihrer wunderschönen Natur.

       
    • Wie ich dem Frieren einheizte.

      Maßnahmen, wie man dem unangenehmen Frösteln ein Ende bereiten kann, gibt es genug. Unser Autor hat einige getestet und interessantes rausgefunden.

       
     
    • 1
    • 2
×
© 2019 WEBASTO THERMO & COMFORT | ALL RIGHTS RESERVED | » Impressum | » Datenschutz | » Cookies | » Newsletter