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  • Kajakfahren im Soca Tal

    Die ultimative Herausforderung:
    Kajakfahren im Soča Tal.

    Im slowenische Nationalpark Triglav liegt Europas Wildwasserparadies: die Soča. Unser Autor hat sich der Herausforderung gestellt und sich mit seinem Kajak in die Fluten gestürzt. Wie es ihm dabei ergangen ist, erfährst Du hier.

  • Eigentlich sollte mein Handywecker um 7 Uhr klingeln, aber ich werde schon 15 Minuten vorher wach. Vielleicht, weil mein Unterbewusstsein es einfach nicht mehr erwarten kann. Nach langer Planung wird nun endlich ein Traum wahr: Kajakfahren im Soča Tal. Der Smaragdfluss gehört bei Wildwassersportlern zu den beliebtesten Stromschnellen, die es gibt. Aufgeregt mache ich mich fertig und schlinge mein Frühstück hinunter. Die Vorfreude ist groß. Aber: Da ist auch ein bisschen Angst. Kajakfahren ist schließlich ein Extremsport und keine gemütliche Partie Schach.

  • Extremsport im Weltkulturerbe. 

    Eine halbe Stunde später sitze ich in meinem Kajak am Ufer der Soča, etwa zweieinhalb Meter über dem Fluss auf einer kleinen Anhöhe. Mein Boot kratzt über den schroffen Felsen, der nur hier und da von einem Büschel Gras bedeckt wird. Vorsichtig schiebe ich mein Kajak an den Rand der Anhöhe. Das Rauschen des Flusses ist laut und kraftvoll. Die Herbstluft ist kühl, es riecht nach Berg und Moos. Ich nehme mir Zeit, den Moment auszukosten. Mein Blick gleitet über die Berge, die bis zu einer Höhe von rund 1.700 Metern über dem Tal in den Himmel ragen. Nebelschwaden wabern um die schroffen, hellen Kalkgipfel. Dunkelgrüne Bäume soweit das Auge reicht. Am Ufer gegenüber liegen unzählige kleine weiße Schottersteine.

    Die Natur in Slowenien ist abwechslungsreich und wunderschön. Das Land wird als Urlaubsziel oft unterschätzt. Dabei gibt es hier alles, was das Herz begehrt: hohe Berge, malerische Seen, klare Flüsse, moderne Städte, urige Dörfer und sogar das Adriatische Meer. Mehr als ein Drittel der Städte in Slowenien ist denkmalgeschützt. Das Soča-Tal und auch die Soča selbst gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    Kajaken: wie Formel 1 fahren - nur ohne Bremsen.
  • Hinein ins Vergnügen. 

    Ich atme tief durch. Soll ich wirklich? So wild wie jetzt sah die Soča auf den Youtubevideos gar nicht aus, die ich mir immer wieder angesehen hatte. Ich bin zwar kein Anfänger mehr, aber jetzt habe ich doch ein mulmiges Gefühl im Bauch. Kann ich das schaffen? Oder habe ich mir zuviel vorgenommen?

    Schnell. Unberechenbar. Action pur. 

    Ich gebe mir einen Ruck und stoße mich ab. Mein Kajak fällt mit der Spitze nach unten, taucht tief ein ins kalte Wasser und schnellt zurück nach oben. Das Wasser klatscht mir wuchtig ins Gesicht. Adrenalin schießt durch meine Adern. Eisige Kälte umklammert mich – und muss mich sofort wieder loslassen, dann die Soča reißt mich mit sich fort. Kajakfahren ist ein bisschen wie Formel 1 fahren – aber ohne Bremse.

    Unaufhaltsam geht es temporeich weiter. Zum Glück habe ich mir für den Start einen Streckenabschnitt ausgesucht, bei dem keine Felsen im Wasser sind. Die Soča ist ein sehr abwechslungsreicher Fluss. Schnelle Streckenabschnitte werden von ruhigeren Etappen abgelöst. Es gibt Abschnitte, die auch für Anfänger geeignet sind. Andere dagegen sollten nur Könner befahren.

    Die goldene Regel beim Kajakfahren lautet: Mund zu. Gar nicht so einfach bei diesem Ausblick. Fasziniert beobachte ich das Farbenspiel, das sich im Gebirgsfluss abzeichnet. Das Wasser kann sämtliche Nuancen zwischen Türkis und Smaragd annehmen. Es ist so kristallklar, dass ich die runden Steine auf dem Grund erkennen kann. Mein Boot gleitet durch eine grüne Landschaft. Plötzlich zucke ich erschrocken zusammen. Ich steuere genau auf zwei Felsblöcke zu, zwischen denen nur eine schmale Lücke ist. Passe ich da durch? Ja, müsste gehen. Könnte aber knapp werden.

  • Kostet Kraft, bringt aber Spaß. 

    Ich stemme mein Paddel ins Wasser und muss alle Kraft aufbringen, um gegen diese Urgewalt bestehen zu können. Das Rauschen des Flusses ist jetzt ein wildes Brüllen. Mein Kajak und ich – wir sind eins. Die Gefahr schweißt uns zusammen. Da! Die Felsen! Jetzt kommt es darauf an. Wir schnellen zwischen den Felsen hindurch, stürzen über einen Miniwasserfall einen halben Meter nach unten, tauchen tief ein ins Wasser und springen im nächsten Moment schon wieder heraus. Ich habe Wassertropfen auf den Lippen, aber auch ein Lächeln. Geschafft! Der Fluss kostet Kraft, schenkt aber auch jede Menge Freude.

    Das Wasser hat jetzt einen Grünton angenommen. Ich versuche, die schöne Uferlandschaft zu genießen, die an mir vorbeigleitet und dabei gleichzeitig den Fluss im Auge zu behalten, der mich immer wieder mit felsigen Abschnitten herausfordert. 

    Geschafft! Wohlbehalten am Ufer angekommen.
  • Schnell rein ins Warme. 

    Als ich später durchgefroren und ausgepowert mit meinem Kajak aus dem Wasser wanke, brennen meine Muskeln. Wow! Das war anstrengend, aber auch einmalig schön. 

    Home, sweet home: das Webasto Xperience Car.

    Fröstelnd steige ich am Ende eines langen Tages in das Webasto Xperience Car, einen VW Bus mit zwei Webasto Standheizungen. Die Thermo Top Evo beheizt den vorderen Innenraum, die Air Top 2000 STC den hinteren Innenraum. Beide Geräte arbeiten besonders leise und verbrauchen kaum Strom bzw. Kraftstoff. Ich schalte die Heizung für den Innenraum ein. Und tatsächlich: Überraschend schnell breitet sich die rettende Wärme aus. Es ist, als würde ich nach Hause kommen.

    Ich schlüpfe aus meiner Ausrüstung und sofort fällt die ganze Anspannung von mir ab. Hungrig wie ein Wolf mache ich mich über meine Vorräte her. Bei einer heißen Tasse Tee lasse ich den Tag Revue passieren und ertappe mich dabei, wie ich in einem Buch schon nach der nächsten Herausforderung Ausschau halte. Jetzt aber mal langsam! Erst ausruhen und neue Kräfte sammeln. Erschöpft schließe ich kurz darauf die Augen und gebe mich der wohligen Wärme hin. Waschen muss ich mich heute nicht mehr, das hat die Soča schon ziemlich gründlich erledigt.

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