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WEBASTO - Feel the Drive
  • Exklusivinterview mit Expedition Earth. 

    Expedition Earth reist insgesamt drei Jahre lang mit Jeep Gunther um die Welt. Was die Drei dabei erleben und warum eine Webasto Standheizung unterwegs unverzichtbar für sie ist, erfahrt Ihr jetzt in unserem Exklusivinterview.

  • Wollt Ihr euch kurz vorstellen? Wer verbirgt sich hinter Expedition Earth? 

    Expedition Earth, das sind Topher, ich (Bridget) und als dritter im Bunde unser heißgeliebter Gunther, ein Jeep Wrangler Rubicon, Baujahr 2015. Expedition Earth unternimmt eine dreijährige Weltumrundung durch 80 Länder und alle 7 Kontinente. Wir haben bereits gut die Hälfte unserer Reise gemeistert – genauer gesagt 140.000 km und 52 Länder. In den letzten anderthalb Jahren haben wir Amerika (von Alaska bis Argentinien) durchquert, sind von dort weiter in die Antarktis, rauf nach Ostafrika und dann quer durch Europa. Derzeit befinden wir uns auf den Färöer-Inseln und wollen weiter hoch in den Norden.

    Die gesamte Route auf einem Blick: von Alaska nach Australien.
  • Bridget, Topher und Gunther in Torres Del Paine, Chile.  

    Wie ist die Idee für diese unglaubliche Reise entstanden? 

    Topher und ich waren gerade mal auf unserem zweiten Date, als die Idee aufkam, durch die Welt zu reisen. Bei diesem Date haben wir einen Ausflug zum höchsten Berg Neuseelands gemacht. Dabei haben wir schnell festgestellt, dass wir beide unheimlich gern auf Entdeckungstour gehen. An diesem Abend haben wir uns, wohl auch etwas unter dem Einfluss der Euphorie, die Hand darauf gegeben, dass wir eines Tages zusammen eine Weltreise machen würden.
    Natürlich hatten wir nicht damit gerechnet, dass wir drei Monate später in Deadhorse, Alaska, sein würden, um loszufahren und drei Jahre lang ununterbrochen Seite an Seite zu verbringen.

  • Auf Eurer Reise macht Ihr unter anderem auf Umweltprobleme aufmerksam, aber auch auf die Menschen und Organisationen, die versuchen, sie zu lösen. Wie seid Ihr dazu gekommen und was war für Euch das prägendste Ereignis, was die Umwelt anbelangt?

    Im Rahmen von Expedition Earth arbeiten wir mit einer Reihe von Organisationen zusammen, die sich um den Schutz der Natur und indigener Völker kümmern. Wir wollen uns ansehen, welchen ökologischen Belastungen unser Planet ausgesetzt ist. Viele Kontakte sind durch unsere Verbindung zu National Geographic entstanden, für die wir die Arbeit ihrer NatGeo Explorer dokumentieren.

    Unserer Erfahrung nach ist der gemeinsame Nenner bei fast allen Problemen, angefangen bei der Entwaldung bis hin zur Umweltverschmutzung, der Anstieg der Weltbevölkerung. Es war überraschend schwierig, entlang unserer Route unberührte Natur oder unerforschte Landschaften zu finden. Der Mensch hat tatsächlich jeden Winkel dieses Planeten in Beschlag genommen und anderen Arten nicht viel Platz zum Überleben gelassen.

    Nashorn-Schützer in Simbabwe. 
  • Die Straße in den Sudan. 

    Ihr seid mittlerweile seit 1 1/2 Jahren unterwegs. Was waren Eure Highlights auf der Reise?

    Die Highlights haben wir bisher immer in den schwierigsten Regionen erlebt, durch die wir reisen mussten. Die Herausforderungen und das Elend bleiben am nachdrücklichsten in Erinnerung!

    Eine dieser Regionen war Nordostafrika, wo wir Äthiopien und den Sudan durchquert haben. Äthiopien hat zahlreiche Probleme mit Stammeskonflikten, und der Sudan befand sich mitten im Bürgerkrieg. In beiden Ländern gab es Beschränkungen, was das Bargeld betraf, und es gab nirgendwo mehr Benzin. Die Landschaft war endlos weit, es war heiß und extrem unbequem zum Zelten.

    Man hat uns mit vorgehaltener Waffe bedroht, wir mussten mehrfach Benzin auf dem Schwarzmarkt kaufen und sind dem Massaker im Sudan nur um wenige Tage entgangen. Aber wir haben es sicher nach Ägypten geschafft. Topher und ich haben Expedition Earth ins Leben gerufen, um unsere Grenzen auszutesten. Daher ist und bleibt im Rückblick dieser Abschnitt der Route das Highlight. Auch wenn sich das seltsam anhört.

  • Welche Situationen waren denn für Euch bisher die unangenehmsten?

    Eine der unangenehmsten Situationen, in die wir geraten sind, erlebten wir auf der ersten Etappe von Nord- nach Südamerika. Wir waren gerade in Honduras, als es in Nicaragua plötzlich zu Unruhen kam, die sich zum Bürgerkrieg auswuchsen. Studenten protestierten und wurden von paramilitärischen Gruppen beschossen. Zum Schutz vor den Schüssen wurden Straßensperren errichtet.

    Topher und mir kam zu Ohren, dass Nicaragua bald seine Grenzen schließen würde. Vom Süden Honduras‘ aus gibt es keine Umgehungsstrecke über Straßen, sodass wir im Fall der Grenzsperrung nur die Möglichkeit gehabt hätten, Nicaragua mit dem Schiff zu umfahren. Das wäre teuer und auch zeitaufwendig gewesen.

    Deshalb beschlossen wir, durch Nicaragua hindurchzufahren. Und das zu einer Zeit, als ganze Gruppen von Flüchtlingen an der Grenze standen, die versuchten, so schnell wie möglich aus dem Land zu entkommen. Die Grenze im Süden von Nicaragua nach Costa Rica sollte um 19 Uhr dichtgemacht werden, sodass uns nur ein Tag für die Durchreise blieb. Bei den komplizierten Grenzformalitäten, all den Straßenbarrikaden und der unsicheren Situation im Land insgesamt war uns nicht gerade wohl dabei.

    Topher und ich fanden einen ortskundigen Begleiter, der uns durch das Land führte, jemanden, der richtig gut Bescheid wusste und gute Kontakte im Land hatte. Er saß vorne im Auto, und Topher fuhr, während ich mich auf dem Rücksitz versteckte. Wir fuhren vorbei an maskierten Bewaffneten, brennenden Reifen und Barrikaden aus Straßenschutt. Glücklicherweise haben wir es bis 19 Uhr zur anderen Grenze geschafft. Es war ein langer, anstrengender und unheimlich stressiger Tag! 

    Der Trip durch unterschiedliche Länder kann manchmal sehr nervenaufreibend sein.
  • Jeder braucht seine eigenen Aufgaben - dann klappt das Reisen auf engen Raum. 

    Ihr seid nicht nur Reisegefährten, sondern auch ein Paar. Wie ist es, so viel Zeit zusammen im Auto zu verbringen? Könnt Ihr ein paar Tipps geben, wie man auf so engen Raum als Paar miteinander klarkommt?

    Topher und ich kannten uns kaum, als Expedition Earth losging. Daher bestand ein großes Risiko, dass unsere Reise am nächsten Flughafen schon zu Ende wäre. Zum Glück kommen wir sehr gut miteinander aus und haben eigentlich nie Meinungsverschiedenheiten.

    Zum großen Teil ist das der Organisation zu verdanken, sowohl im Umgang mit Dingen als auch mit Aufgaben. Unsere Ausrüstung in Gunther ist immer sauber, und wir legen großen Wert darauf, dass alles immer an seinen Platz kommt, egal wie eilig wir es haben. Genauso wichtig ist es uns, möglichst viel im Voraus zu erledigen, z. B. Visa besorgen, Reiseverlauf planen, Gunther betanken, Akkus der Kameras aufladen und so weiter.

    Topher und ich haben schnell gelernt, dass wir uns die Aufgaben sinnvoll aufteilen müssen, damit die Organisation optimal funktioniert. Jeder hat die für sich am besten geeigneten Aufgaben übernommen, was sich sehr gut bewährt hat. Topher ist zum Beispiel zuständig für die Fahrzeugwartung, das Fliegen der Drohne und Nachtfahrten. Ich kümmere mich dafür um die Organisation des Streckenverlaufs sowie um Lebensmittel und Benzin.

  • Für die nächsten sechs Monaten steht Euch ein ganz besonderer Teil Eurer Reise bevor. Der wird Euch durch die kältesten Länder der Welt führen, von Island nach Norwegen über Schweden in die russische Arktis. Welche Pläne habt Ihr dafür?

    Zurzeit sind wir auf den Färöer-Inseln. Bald wagen wir uns weiter gen Norden in einige der kältesten Klimazonen der Erde vor. In bestimmten Regionen der russischen Arktis, insbesondere auf der Halbinsel Jamal, werden wir bis zu -50 °C erleben. Hier werden wir vier Tage lang einen zugefrorenen Fluss hinauffahren, um das Nomadenvolk der Nenet aufzusuchen, die in diesem Gebiet leben.

    Bevor wir nach Jamal aufbrechen, werden wir zunächst drei Wochen auf Island verbringen und dann nach Norwegen und Lappland weiterreisen. Es wird eiskalt werden, aber dafür werden wir auch einige der schönsten Landschaften auf unserer Route überhaupt zu sehen bekommen.

    Expedition Earth hat schon Reiseefahrung in kalten Ländern ohne Standheizung.
  • In Alaska wurde es trotz speziellen Himalaya-Anzügen sehr kalt. 

    Warum ist eine Standheizung auf Eurem Trip unverzichtbar? Wie habt Ihr von Webasto erfahren? Und warum ist diese Kooperation überhaupt wichtig für Euch?

    Die Webasto Standheizung ist für uns kein optionaler Luxus – sie ist ein Muss, um in diesen Regionen zu überleben. Zumal wir in diesen kalten Regionen die meiste Zeit im Innenraum von Gunther schlafen werden.
    Die Expedition Earth ging im arktischen Teil von Alaska los. Dort haben wir ebenfalls im Innenraum von Gunther geschlafen und mussten feststellen, dass eine Metallkiste wie Gunther keinerlei Wärme speichert. In diesen Nächten trugen wir Himalaya-Anzüge von North Face (ausgelegt für -20 °C) und schliefen in Schlafsäcken der Submit-Serie von North Face (ausgelegt für -18 °C). Trotz dieser Ausrüstung waren wir völlig durchgefroren. Und da waren es nur -30 °C.

    Als wir dann nach Möglichkeiten suchten, solche Temperaturen zu überstehen, empfahl uns jeder Mechaniker, mit dem wir sprachen, eine Webasto Standheizung zu installieren. Nach etwas Recherche sahen wir das auch so. Topher und ich (und Gunther!) freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Webasto. Ohne ihre Unterstützung könnten wir bei so kalten Temperaturen nicht im Innenraum von Gunther schlafen und hätten wohl unsere Route abändern müssen, um diesen extremen, aber großartigen Regionen aus dem Weg zu gehen.

  • Eine letzte Frage noch… Viele Menschen träumen von einer Reise, wie Ihr sie macht. Könnt Ihr uns Tipps geben, wie man sie am besten in die Tat umsetzt?

    Man muss einfach nur bereit sein, das Risiko einzugehen, und es versuchen! Es müssen ja nicht gleich 80 Länder innerhalb von drei Jahren mit dem Auto sein. Viele Menschen, denen wir unterwegs begegnet sind, haben uns erzählt, es sei ihr Traum, den Pazifischen Ozean zu umsegeln, die sieben höchsten Berggipfel zu besteigen oder auch mit dem Fahrrad durch Afrika zu reisen.

    Aus unserer Sicht liegt der Grund dafür, dass sich die Menschen nicht einfach auf den Weg machen, schlicht darin, dass ihnen immer gerade etwas anderes wichtiger ist. Entweder sparen sie auf ein neues Auto oder warten die Hochzeit von Freunden ab. Expedition Earth hat unsere Leben in die richtigen Bahnen gelenkt. Wir können uns an jeden einzelnen Tag der letzten anderthalb Jahre erinnern. An neuen Orten aufzuwachen und unbekannte Gegenden zu erkunden – das ist für uns, worum es im Leben geht.

    Du musst Dich nur trauen und raus in die Welt gehen. 
  • Interview mit Expedition Earth. Übersetzt aus dem Englischen - das Original findest Du hier
    Expedition Earth hat von Webasto zwei Standheizungen für ihren Jeep Gunther erhalten. 
    Eine Thermo Top Evo für den Motor und eine Air Top 2000 STC für den Innenraum von Gunther. 

  • Unsere Produkte
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